Mittenwalder Höhenweg

Nachdem wir aufgrund der Nackenverspannung von Martin aus dem Pitztal nach Mittenwald „rübergesiedelt“ waren und einen quasi Pausentag hinlegten, folgte dann hier die Testtour für den Jubiläumsgrat. Martins Nacken war getaped, ordentlich friktioniert, massiert und entspannt worden. Und tatsächlich hielt das Ding! Leider war so der Mainzer Höhenweg nicht drin und an unserem Jubiläumsgrat-Tag wurde da oben ein Cache gelegt, was wir eigentlich vorhatten. Aber so können wir da oben cachen gehen, was ja auch nicht so schlecht ist. hier gehts mit dem Rad nicht weiter ! ;-)

Jetzt gehts aber mit dem Bericht los…

Von unserer Bleibe liefen wir direkt an der Isar entlang zur Gondel. Damit ging es dann schon recht ordentlich hoch bis auf 2224m. Hier steigt man quasi „in den Bergen“ aus. Man kann sich das umstrittene „Fernrohr“ anschauen, was wir aber links liegen ließen. Mein Handy klingelte und während ich noch mit Didi telefonierte hatte Thorsten schon den ersten Cache in der Hand.

Wir gingen dann in einer Schleife rechts herum, überlegten noch, ob wir einen Gipfel mitnehmen, aber stürmten dann weiter zum Klettersteig-Einstieg. Hier war auch noch einigermaßen was los. Kein Wunder, denn wir hatten wieder Prachtwetter.

Der Klettersteig selber erwies sich dann als recht unschwer, bietet aber aufgrund der exponoierten Gratkletterei immer wieder sehr schöne Ausblicke ins Karwendeltal als auch auf Mittenwald.201-Martin Herrlich!

Es gibt auch einige Bretter und Leitern zu überwinden. Teils muß man auch „nur“ wandern. Der Weg ist aber recht abwechslungsreich und hat uns sehr viel Spaß gemacht. An einer Stelle wurden gerade neue Haken gebohrt und man muß auch durch eine hohle Rinne mit Stahlstiften aufsteigen.

Am schönsten Aussichtspunkt machten wir dann unsere Mittagspause, konnten einen weiteren Cache (hier gibts auch noch einige Fotos!) heben und machten einige verrückte Fotos von unserem Travelbug Nasenbär.

Nach viel zu kurzer Zeit erreichten wir dann das Ende des Klettersteigs, wo wir einem Vater nebst Sohn Gesellschaft leisteten, die uns zu Beginn nach dem Einstieg gefragt hatten. Ab dann geht der Weg recht langwierig in Serpentinen durch Latschenkiefern zur sehr gemütlichen Brunnsteinhütte. Netterweise versüßte uns hier eine kurze lustige Geröllabfahrt den Weg .

Kurz nach unserer Ankunft an der Hütte und der üblichen Getränkeversorgung setzten sich die dann eintreffenden Vater und Sohn zu uns. Natürlich wurde über Berge geklönt und noch der ein oder andere Tip für die Überschreitung des Jubigrats abgegriffen.Der Start...

Im Anschluß stiegen wir weiter durch Wälder ab und purzelten unten auf ein Feld. Über asphaltierte Wege liefen wir dann mehr oder weniger an der Isar entlang wieder nach Hause.

Insgesamt eine sehr lohnende Tour, wenn man gute Sicht hat. Der Abstieg zehrt etwas. Die Brunnsteinhütte ist sehr gemütlich!

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