Stopstelzieher, Zugspitze 2962m

Zugspitze über Wiener-Neustädter Hütte

 

Diese Tour habe ich kurzentschlossen im Familienurlaub gemacht. Sie ist eine schöne Alternative zum Höllental aber nicht so lang! Also ideal für meine Bedürfnisse.

Gestartet bin ich an der Talstation der Zugspitzbahn in Ehrwald. Zuerst geht’s auf einer Fahrstraße durch den Wald. Etwas später geht man auf einem Pfad erst über Skipisten dann durch Geröll und Fels einer Schotterrinne entgegen. Am oberen Ende der Rinne trifft man auf den Weg vom Eibsee. Jetzt wird der Weg interessant (schon fast ein Steig). Von weitem sieht man die Stütze der Zugspitzbahn an deren Fuße sich die Hütte befindet.Der Stopselzieher (nicht der mit dem Helm...)

Nach einer kleinen Rast quert man ein Geröllfeld – oder in meinem Falle, ein Restschneefeld. Da man hier auf dem Weg zur Zugspitze ist, ist man natürlich NICHT alleine! Der Stau am Einstieg zum Klettersteig hielt sich aber in Grenzen. Nach etwas kletterei ist man auch schon mitten drin, im Stopselzieher. Leider hatte ich meinen Fotoapparat vergessen – also hab ich von der Tour auch keine Bilder…

Nach der kleinen Höhle schlängelt sich der Klettersteig recht zielstrebig dem Gipfel entgegen. Kurz vor Ende kommt man an der Ruine der alten Seilbahn vorbei. Die Türe war aufgebogen und ich habe mal hineingeschaut. Wegen der Dunkelheit konnte ich aber nichts erkennen. Etwas weiter oben, auf dem Grat, hab ich dann noch eine kleine Rast gemacht und bin dann zum Gipfel weiter gestiegen.

Eine kleine Warnung noch… Obwohl die Zugspitze von allen Seiten mehr als Touristisch erschossen ist, bewegt man sich dennoch in alpinem Gelände. Auch die zu überwindende Höhe (ca. 1.750 Meter) ist für ungeübte nicht zu unterschätzen!

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