Am Ankunftstag hatten wir noch viel Zeit, so daß wir schnell die Entscheidung faßten, diese, als Übungsklettersteig angegebe, Tour anzugehen. Im Klettersteigführer stand irgendwie so etwas wie: „Man kann den Parkplatz nicht verfehlen.“ Wir bewiesen das Gegenteil und fuhren ein wenig verunsichert durch die Gegend bis uns die Erkenntnis traf: Aaaaahhhh, dieser Parkplatz! Man sollte auf einen speziellen Stein achten, den sogenannten „Hängenden Stein“, den wir vorher schlicht übersehen hatten.

Der Parkplatz war gut gefüllt, so daß wir mit regem Besuch des Klettersteigs rechneten. Nachdem wir unser Geraffel angezogen hatten zogen wir nur ein paar Meter zum Einstieg. Dort waren dann auch einige Mitstreiter in der Vertikalen unterwegs. Wir warteten eine gute Zeit ab und gingen dann den ersten Klettersteig des Männerurlaubs an. Der Einstieg gestaltete sich schon relativ knackig, ging dann aber in eine leichte Querung über. Dort hätte der Urlaub schon vorbeisein können, denn es flogen einige hühnereigroße Steine an uns vorbei. Wir begaben uns dann etwas in Deckung, warteten ab und zogen dann weiter. Im Verlauf konnten wir keine Stelle finden, wo man Steine hätte lostreten können. Seltsam seltsam oder es hat sich jemand dämlich angestellt.

Der auf dem Klettersteig liegende  Cache war minderwertig (Micro mit nassem Logbuch) aber dennoch eine willkommene Beilage. Der Klettersteig ging dann viel zu schnell zu Ende, war aber recht spektakulär. Oben angekommen kann man noch zu einem Aussichtspunkt gehen, aber der Ausblick ist eher erschreckend, da man auch aufs hiesige Industriegebiet schaut.

Den Abstieg wählten wir dann über die leichtere Variante und waren viel zu schnell wieder am Auto.

Ein perfekter Auftakt für den Männerurlaub!

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