Bergwerkskogel 1781m, Rettenkogel 1780m

Meine Solotour dieses Jahr brachte mich auf diese Berge.

Da wir in Strobl am Wolfgangsee wohnten, entschied ich mich für diese Rundtour. Start war um 9:00Uhr an der „Wacht“. Ich lief, dem Weg folgend, in den Wald hinein. Die Luft war angenehm kühl und der Himmel bedeckt. Da der komplette Sommer 2011 eher ein Herbst war, schien mir das Wetter wie Hochsommer. Schliesslich kam ich zur Abzweigung „Rettenkogel – Bergwerkskogel“. Hier hätte ich die Tour umdrehen oder verkürzen können – wollte ich aber nicht. Also weiter Richtung Bergwerkskogel. Es geht eine Lichtung hinauf. Teils auf dem Pfad und teils auf dem Forstweg.

WICHTIG !!!  wenn der Steig in den Lawinenkegel führt, ist man zu weit gelaufen !!! Der Steig ist IMMER RECHTS des Lawinenkegels. Das habe ich gelernt! Als ich die lose auf ein ander liegenden Baumstämme querte, ist der eine oder andere von ihnen in der Tife verschwunden.Also IMMER rechts bleiben. Im Notfall ohne Markierungen bergauf am Waldesrand. Dann kommt der Weg schon wieder. Nach ca.1000Hm im Tal, bekommt man auf dem Grat endlich eine super Aussicht. Jetzt ists auch nicht mehr weit zum Gipfel des Berkwerkkogels. Leider ist dieser Gipfel vollkommen unspektakulär. Eigendlich ist er nur ein Platz zwischen den Latschen. Aber der Blick ist wirklich genial… Richtung Rettenkogel kann man den weiteren Wegverlauf begutachten, links neben dem Grat sieht man den Wolfgangsee, in der Mitte den Schafberg und in die andere Richtung das Dachsteinmassiv.

Der Weg über den Grat ist nicht schwer. An einer Stelle sollte man dennoch die Hände aus der Tasche nehmen.  Da wird eine schräge Steinplatte gequert. Diese Stelle ist mit einem Seil gesichert. Auf dem Bild sieht man die „Schlüsselstelle“ im Rückblick. Von hier gehts noch etwas bergauf zum Gipfel des Rettenkogels. Das letzte Stück Zum Gipfel hats dann noch mal in sich. Es geht ca. 7m senkrecht die Felswand hoch. Das Stück ist allerdings mit Seil gesichert.

Auf dem Gipfel des Rettenkogel ist dann auch ein Kreuz vorhanden an dem ich auch eine längere Rast gemacht habe. Denn hier ist ebenfalls eine super Aussicht.

Der Abstieg ist problemlos. Kurz nach dem Aufbruch kommt man an eine etwas steilere Stelle. Hier kann man sich zwischen „am Seil lang hangeln“ und Leiter entscheiden. Dann gehts über Stock und Stein immer weiter den Berg runter erst durch Latschen dann durch den Wald. Bald kommt man, etwas oberhalb der Rettenkogelhütte an eine Gabelung (Richtung Startpunkt oder Weißenbach). Auf der Rotwand habe ich dann erstmal eine RICHTIG ausgedehnte Pause gemacht und bin eingeschlafen . Als mich der Schatten der Bäume traf, hab ich dann meine Sachen gepackt und bin weiter gelaufen… Immer den Berg runter – dem Wolfgangsee entgegen.

Eine wirklich schöne Tour ohne nenneswerte Probleme – Wenn man mal vom Lavinenkegel am Morgen absieht.

Gesamtstrecke: 16066 m
Maximale Höhe: 1780 m
Minimale Höhe: 528 m
Gesamtanstieg: 1492 m
Gesamtabstieg: -1473 m
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