Klettersteige an der Franz Senn Hütte

1. Der Höllenrachensteig

Hochgefahren sind wir zur….. Alm. Dort parkt man den ganzen Tag für 5€. Dann folgten wir dem kleinen Pfad am Bach entlang. Der ist aber nur im Sommer begehbar. Nach abwechlungsreichen 500Hm standen wir an der Hütte und orientierten uns auf der Karte. Der Weiterweg ins Tal Richtung Höllenrachensteig könnte uns an Norwegen erinnern, wenn wir je da gewesen wären… Nach ca. 20min Gehzeit standen wir vor dem Einstieg in den Klettersteig. Und in diesem Fall ist es ein echter Einstieglaugh.   Wir entschieden die Rucksäcke zu verstecken. Ein guter Fels war schnell gefunden und los gings. Erst horizontal unter die Felsen. Ca. 3m unter uns brodelte der Bach. Aufrecht stehen kann man nur selten. Da man aber mit hin und her gucken und festhalten beschäftigt ist merkt man es fast nicht. Nach dem geraden Stück folgt ein großer Schritt und dann ein senkrechtes Stück nach oben. Schon steht man am „Notausstieg“ und an den Rucksäcken . So schnell kann’s gehen.  Dann direkt wieder senkrecht nach unten und mit Hilfe des Flying Föxchens auf die andere Seite zum regulären Ausstieg des Klettersteigs.

Wir sind dann den KS nochmal gegangen um einige Fotos zu machen.

2. Edelweiss Klettersteig

Nachdem wir wieder an der Hütte zurück waren, suchten wir nach dem Einstieg des zweiten Klettersteigs und wurden erst mal nicht fündig. Demnach suchten wir erst mal einen kleinen Cache in direkter Nähe der Hütte und testeten dann die Verpflegung. Alles lecker, gut und günstig! In der Hütte hängt auch ein Plan mit den Klettersteigen in der Nähe und wir stellten fest, daß wir schon den richtigen Riecher hatten. Nach Absprache mit dem Hüttenwirt durften wir unsere Rucksäcke an der Hütte im Schuhraum deponieren, so daß wir mal mit gefühlter Leichtigkeit einen Klettersteig absolvieren konnten.

Der Einstieg ist eigentlich leicht zu finden: Einfach nur das größte und dickste Murmeltier suchen und dorthin gehen! 😉 Wie so oft gehts sofort zur Sache, um dann nach rechts in eine Stufe überzugehen. Dort kann man dann auch mal die Aussicht genießen. An der Stelle, wo es nun wieder senkrecht weitergeht fanden wir dann auch einige Büschel Edelweiß, die dem Steig den Namen gaben.

Der Steig geht interessant weiter, um viel zu schnell auf einem kleinen Plateau zu enden. Er ist schön angelegt und befindet sich in einem guten Zustand. Nach rechts unschwer absteigend kommt man schnell auf den Stubaier Höhenweg, der einen zurück zur Franz-Senn-Hütte bringt.

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