Elferspitze 2505m

Unsere erste Tour im Stubaital…

  1. Axel Jentsch-Rabl: Elferspitz-Klettersteig. Bergsteigen.at, abgerufen am 22. Mai 2008.
  2. Axel Jentsch-Rabl: Nordwandklettersteig. Bergsteigen.at, abgerufen am 22. Mai 2008.

Der erste Tag – und perfektes Wanderwetter. Da wir wie üblich nicht zu früh aufstanden, bedienten wir uns der Aufstiegshilfe. An der Bergstation angekommen liefen wir flinken Fußes rauf zur Elferhütte. Auf der Terrasse machten wir die üblichen Fotos. Leider ist die Hütte etwas zu gewinnorientiert. Ein Drehkreuz vor den Toiletten sagt schon einiges und macht den Eindruck einer Autobahnraststätte… Die Frage nach Wasser für die Wanderflasche wurde mit 50ct. beantwortet. Naja- wenn er meint .Ne halbe Flasche Wasser reicht auch.

Der Weg zur Elferspitze ist nicht schwer aber sehr schön. Als Aufstieg wählten wir den Normalweg (ohne Klettersteig). Durch tolle Felsen geht’s dem Gipfel des östlichen Elferturms entgegen. Auf dem größeren Platz vor dem Gipfelaufstieg hatten sich schon einige wartende gesammelt. Wir warfen einen kurzen Blick zum Gipfel und entschieden uns ihn auf dem Rückweg zu besteigen. An dieser Stelle sind Wegweiser mit Farbe auf den Fels gemalt – und doppelt so groß, in anderer Farbe, der Weg zur Elferhütte .Also weiter zum Elferspitz Klettersteig. Nach einem senkrechten Einstieg wird’s etwas leichter. Nach leichter Kletterei steht man schon auf dem Gipfel der Elferspitze. Schnell den Cache gesucht und einige Fotos gemacht. Hinter dem Gipfel geht’s erst mal in eine Scharte runter und sofort wieder rauf. Dann durch den Klettersteig, nie sehr schwer aber dafür abwechslungsreich und schön dem Zwöfniedersattel entgegen. Nach einigen Türmchen und Auf- und Abstiegen standen wir auf diesem.

Unser Weiterweg führte uns nördlich am Gebirgsstock vorbei zum Einstieg des Nordwandklettersteigs. Der Pfad dorthin ist schmal und verläuft ohne auf und ab über die Grasflanke der Elferspitze. Ein Blick auf die Uhr zeigt – es wird eng mit der letzten Bahn… Wie gut, dass wir schon unser Talfahrtticket gekauft haben… Der Nordwandklettersteig liegt angenehm im Schatten und ist deutlich knackiger als der letzte Klettersteig. Über die D/E Stelle braucht man sich aber keine Gedanken zu machen – Mit Rucksack passt da eh niemand durch. Und auch wenn – es macht aus meiner Sicht absolut keinen Sinn da durch zu kriechen. Kurz nach dieser Stelle steht man oben auf dem Klemmblock. Rechts geht’s weiter auf den westl. Elferturm. Dieses Stück muss dann auch wieder abgeklettert werden (bis zum Klemmblock) Dann ist etwas wegsuchen angesagt. Einige Stellen sind schon etwas spannender, weil ungesichert. Der Blick auf die Uhr sagt – 15min bis zur letzten Bahn als wir wieder unterhalb des östl. Elferturms standen. Also Hackengas und ab durch die Mitte. Im Schweinsgalopp über die Terrasse der Elferhütte (normalerweise trinke oder esse ich nach ner Tour gerne mal was in der naheliegenden Hütte. Aber wo es kein Wasser für Wanderer gibt, bleibe ich auch nicht zum Essen.) In diesem Fall hat uns die „Geschäftstüchtigkeit“ des Hüttenwirts die letzte Gondel beschert.

Ich bitte Sie um eine Bewertung dieses Artikels

Bewertung 5 Sterne aus 3 Meinungen